Das Schifferstädtchen Lauenburg/Elbe

Der Herbst steht vor der Tür und die letzten sonnigen Tage müssen einfach ausgenutzt werden. Gesagt getan! :o)

Letztes Wochenende sind mein Freund und ich wieder aufgebrochen… Die Zielfindung war nicht die Einfachste. Zum einen war es schon 14.00 Uhr und zum anderen wollten wir eine Stadt besichtigen, die wir beide noch nicht kannten.

Nach kurzem hin und her ging es auf nach Lauenburg an die Elbe!

Von Hamburg aus ist diese kleine Schifferstadt super fix zu erreichen. Gerade einmal 45 Minuten Fahrzeit und somit das perfekte Ausflugsziel – auch für Spätentschlossene! 😉

Aber nicht nur mit dem Auto kommt man gut nach Lauenburg, sondern auch mit dem Rad. Die Strecke vom Elbwanderweg muss der Traum sein, da man die ganze Zeit direkt parallel zur Elbe fährt. Dieses Vorhaben schieben wir aber auf’s nächste Jahr, wenn es wieder wärmer wird!

Wie viel wisst Ihr eigentlich über Lauenburg? Während des Hochwassers war es natürlich in den Schlagzeilen, aber was gibt es sonst in Lauenburg? Cafés? Schiffsmuseen? Restaurants? Vielleicht einen netten Ausblick? Lassen wir uns überraschen und ich kann euch sagen: wir waren beide überrascht!

Aufgliedern tut sich dieses kleine Städtchen mit knapp 12.000 Einwohnen in eine – eher trist gehaltene – Ober- und eine wunderschöne Altstadt mit bunten Fachwerkhäusern. Das Auto ließen wir am alten Schloss in der Oberstadt stehen, welches heute als Verwaltungsgebäude fungiert, und wanderten einen kleinen Pfad Richtung Elbe hinab. Schon nach ein paar Metern blieben wir stehen und genossen den Ausblick. Ist das nicht toll? Sowas kenne ich eigentlich nur aus Mainz + Umgebung.

Nach kurzer Rast ging es weiter Berg ab, bis wir an der Maria-Magdalenen-Kirche – aus dem Jahr 1227 – und am Elbschifffahrtsmuseum angekommen sind. Man denkt zwar „Puh, was soll ich denn da? Aber das Einzigartige ist, das es im unteren Bereich einen Maschinenkeller gibt, in dem funktionsfähige Dampfmaschinen und Dieselmotoren ausgestellt sind.

Von dort ging es weiter in die Elbstraße der Altstadt. Diese ist – für Hamburger Verhältnisse – zwar sehr übersichtlich, aber stellt das Zentrum von Lauenburg dar und ist wunderschön. Seht selbst:

Wer mich und meinen Freund schon ein bisschen kennt, weiß natürlich, dass das Essen nicht zu kurz kommen darf. *lach* Also kehrten wir in einem klitze kleinen Café ein, welches nur drei Tische besaß und Kuchen aus eigener Produktion verkaufte. Der Wirt hatte immer einen Schnack auf Lager und so wurden kleine Anekdoten der Stadt erzählt. Hochinteressant und amüsant!

Nach Blick auf die Uhr machten wir uns zum Aufbruch bereit. Schließlich wartete ja noch der Aufstieg in die Oberstadt und die Rückfahrt nach Hamburg auf uns.

Und was soll ich sagen: Schee war’s!

Bis bald und ich schicke euch viele Grüße aus Hamburg,

Eure Chrissy

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s