Isola del Giglio – Perle der Toscana (Teil 2)

Die nachfolgenden Tage waren traumhaft schön und boten einen fantastischen Einblick in die Unterwasserwelt. Aber nochmal ganz auf Anfang.

Giglio soll durch die hohe Anzahl an Küstenhängen, Grotten und Untiefen tolle Tauchgründe für Tauchanfänger bis zum Profi bieten. In tieferen Gewässern soll man sogar Barrakuda-Schwärme und riesige Thunfische beobachten können, während diversen Felsspalten von Langusten, Muränen und Krebsen besiedelt werden. Am zweiten Tag machte ich mich auf zum Campese Diving Center, einer deutsche Tauchbasis, die direkt in der Bucht von Campese liegt – und bei der ich einen Schnorchel- inkl. meeresbiologischen Kurs absolvierte. Also perfekt für eine Biologin! 😁

Campese Diving Center

Der richtige Tauchanzug war schnell gefunden und gegen Mittag ging es auch schon los zum Einführungskurs, der extrem viel Theorie beinhaltete. Die Tierwelt blieb für mich noch unentdeckt, aber das sollte sich bald ändern…

Schnorchel-Einführung

Das Nachmittagsprogramm für kommenden Tage war ebenfalls schon fix: Meeresbiologischer Kurs am Institut für Marine Biologie (IfMB), bei dem man – unter Leitung von Dr. Claus Valentin – die unterschiedlichen Lebensräume (Posidonia, Sand und Fels) mit Ihren Bewohnern erforscht und weitere Hintergrundinformation über die bunte Tierwelt der Insel erfährt. Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Institut1 Institut2 Institut3 Institut4

Institut5

Innerhalb des Tauchkurses erkundeten wir vier Gebiete (Tralicci, Secca i Pinocchi, Secca delle Secchi, Fenaio), die unterschiedlicher nicht sein konnten.

Tralicci

Die Tiefe in diesem Gebiet liegt zwischen 0-40 m und dient als perfekter Einstiegstauchgang. Auch wenn der Stand in unmittelbarer Nähe ist, bietet sich einem jetzt schon eine große Artenvielfalt von Kleinfischen, über Sandlebewesen bis hin zu Kraken und Schnecken.

Tauchtour01 Tauchtour2

Secca i Pinocchi

Wir befinden uns hier immer noch in der Campeser Bucht, aber die Tauchtiefe beläuft sich zwischen 3 bis 40 m. Zudem gibt es einen zweigeteilten Felsen zu erkunden, dessen höchster Punkt bis ca. 3 m unter die Wasseroberfläche kommt und der das zu Hause verschiedenster großer und kleiner Fische ist. In diesem Tauchgebiet sollte man allerdings auf die Oberflächenströmung aufpassen, die sehr gut zu untertauchen ist, weil der Felsen genügend Strömungsschatten bietet.

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Secca delle Secchi

Im dritten Tauchgebiet nähert man sich der großen Steilwand des Fenaio mit großen Schritten. Nach ein paar Flossenschlägen ist man direkt über einen großen Felsen, dessen Seiten steil abfallen und mit roten Gorgonien bewachsen ist, was an sich schon traumhaft aussieht. Ergänzt wird dieses schöne Bild von vielen Fischwärmen!

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Fenaio

Die gigantische Steilwand ist einer der bekanntesten Tauchplätze Giglios, an dem viele rote Gorgonienfächer sowie die gelbe Krustenanemone wachsen und tolle Fischschwärme zu sehen sind.

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Im dritten Teil bin ich auf dem Land unterwegs und erkunde die Flora und Fauna. 🌾 🐸 🌳 🐌 🍇

Bis bald,
Eure Chrissy ❤

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