Isola del Giglio – Perle der Toscana (Teil 3)

Die Insel beherbergt eine reiche und seltene mediterrane Flora, die das ganze Jahr über üppig blüht. Ihre ganze Farbenpracht erhält die Insel aber in den Monaten von März bis Juni, die mit einem tollen Duft die Sinne betört. Auch die Tierwelt bringt einige seltene Schätze nach Giglio, z.B. den Frosch „Discoglossa sardo“, den Wanderfalken und die korsische Möwe. Dahingegen fehlen Vipern und andere giftige Tiere gänzlich auf der Insel, was manches Frauenherz höher schlagen lässt. Meins ist zumindest ein wenig gehüpft, da ich mich ja in die Landschaft aufmachen wollte.

Da 90% der Insel unbewohnt sind, laden die Wanderwege dazu ein die unberührte Natur zu entdecken. Einige Wege führen an die Steilküste, wo sich einem eine gigantische Panoramaaussicht bietet, andere wiederum  führen zu kleinen Sandabschnitten oder Buchten, an denen man die nötige Ruhe und Einsamkeit hat und das Meer in vollen Zügen genießen kann. Da die Wege nicht besonders ausgebaut sind, ist ein gutes Schuhwerk unerlässlich. Jetzt aber los, in einer kleinen Gruppe ging es auf zur – für mich schönsten – Tour bis zur Faraglione! 😃

Der Weg nach Faraglione war gefunden und bereits nach den ersten Metern bot sich uns eine tolle Blumenpracht. 💐

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Wir entfernten uns immer weiter vom Wasser und es ging bergauf, vorbei an Strommasten, Blumen und Ackerland.

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Von einem kleinen Aussichtspunkt bot sich uns schon ein toller Ausblick auf die Bucht von Campese und den alten Förderturm.

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Die Wege wurden zunehmend schmaler und dann entdeckten wir ein kleines Haus, welches in den Berg gehauen wurde und mit ihm eine ebenso kleine Bucht, die zum Verweilen einlud. Der Zwischenstop zur Kräftigung war gefunden!

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Es ging weiter bergauf, durch Dickicht und an den Klippen entlang. Ist diese türkise Farbe nicht der Wahnsinn? 😲

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Und immer wieder gab es kleine Pfade, die hinab zu unentdeckten Buchten führen.

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Da hinten muss sie irgendwann erscheinen…doch erstmal ging es – weg von der Küste – weiter ins Landesinnere, an Olivenbaum-Plantagen…

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…und…

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…vorbei bis zum nächsten Wegweiser.

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Und dann waren wir endlich da:

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Wie man auf dem Bild sieht, haben sich ein paar mehr Touri’s via Boot zur Faraglione aufgemacht. Dennoch fühlte man sich geschafft und glücklich zugleich – ein Augenblick, den ich nie vergessen werde!

Im vierten und letzten Teil geht es dann auf Städtetrip – bleibt gespannt!

Eure Chrissy ❤

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