Isola del Giglio – Perle der Toscana (Teil 4)

Wie ich euch in meinem ersten Teil schon erzählt habe, befinden sich auf Giglio nur drei Ortschaften: der Hafenort Giglio Porto, das mittelalterliche Giglio Castello (hoch oben auf dem Berg!) und der Strandort Campese, wo ich mich niedergelassen habe.

Giglio Porto

Giglio Porto ist der einzige Hafen der Insel Giglio und sieht mit seinen kleinen, im Halbkreis angeordneten Häusern, die in schöner Abwechslung in den warmen Farben des Südens gestrichen sind, malerisch und wie aus einer anderen Zeit aus. Irgendwie erinnert es ein bisschen an Saint Tropez.

Früher wurde der er mehrmals von seinen Bewohnern besiedelt und wieder verlassen, da Piratenangriffe keine Seltenheit waren und somit das Wohnen in Küstennähe mit einer großen Gefahr verbunden war.

Bereits die Römer wussten von dieser unfassbar schönen Insel und erbauten den Hafen, der nach einer Sturmflut 1979 neu befestigt wurde und bis heute den touristischen Strömen standhält. Auf der linken Hafenseite befindet sich der Srazenenturm mit der dahinter liegenden Sarazenenbucht, die der Muränenzucht diente.

Porto1

Porto2 Porto3 Porto4

Giglio Castello

Das mittelalterliche Dorf Castello trohnt 450 Meter über dem Meer. Im 12. Jahrhundert wurde es von den Pisanern erbaut und ist von einer eindrucksvollen Stadtmauer umgeben. Der Haupteingang besteht aus drei großen Türflügeln, die an Granitblöcken befestigt sind. Im Inneren schlängeln sich kleine verwunschene Gassen – durch Stiegen und baschetti unterbruchen – unter steinerne Torbögen hindurch. Wie die Italiener nunmal so sind, haben sie Ihre Häuser liebevoll mit Blumen dekoriert.

Wenn man sich schon einmal auf den Weg zur „Spitze“ gemacht hat, muss man unbedingt einen der zahlreichen Weinkeller besichtigen, in denen der typische bernsteinfarbene Inselwein Ansonoca hergestellt und gelagert wird.

Castello8 Castello2 Castello7 Castello3 Castello1 Castello6 Castello5 Castello4

Giglio Campese

Campese besteht aus einem kleinen bewohnten Zentrum und blickt auf eine weniger lange Geschichte zurück wie Porto oder Castello. Doch der lange Zeit unbewohnte und naturbelassene Ort mit seinem langen Sandstrand , vor dem sich eine bezaubernde Bucht öffnet, ist immer noch beeindruckend und atemberaubend zugleich.

Campese7 Campese1 Campese3 Campese9 Campese5 Campese2 Campese6 Campese10

Das war’s vom Inselleben – ich bin wieder in der Heimat angekommen und sende euch viele liebe Grüße aus Hamburg,

Eure Chrissy ❤

Campese8

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s